Therapie 2018-04-28T11:24:54+00:00

Therapien für
jedes Alter

Ob Kinder, Erwachsene oder Senioren: Die Praxis Frank Franzke behandelt und berät Menschen aller Altersgruppen – immer ganz individuell, je nach Bedarf oder Störungsbild.

Wann ist eine Therapie sinnvoll?

Was für eine Therapie Sie auch benötigen: Das Heilmittel Stimm­therapie, Sprech­therapie und Sprach­therapie bzw. Logopädie können sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene in Anspruch nehmen, wenn Störungen der Stimme, des Sprechens, der Sprache, des Schluckens oder der Hörwahrnehmung vorliegen.

Bei einer Störung der Stimme ist auch immer die Atmung betroffen. Die Störung kann organische, funktionelle oder psychische Ursachen haben.

Feststellung einer Störung

Am Anfang einer jeden Therapie steht die Befunderhebung bzw. Anamnese. Hier können verschiedene standardisierte Testverfahren zum Einsatz kommen. Je nach Befund wird anschließend ein Therapieplan erstellt. Wie kann das Sprechen gestört sein? Stellen Sie z.B. bei Ihrem Kind eine Sprachauffälligkeit oder Sprechauffälligkeit fest oder werden Sie vom Kindergarten oder von der Schule diesbezüglich angesprochen, wenden Sie sich am besten an Ihren Kinderarzt. Dieser wird Ihr Kind untersuchen und stellt gegebenenfalls eine Verordnung für die Sprach­therapie oder Sprech­therapie aus.

Vor einer Stimm­­­therapie, Sprech­­­therapie, Sprach­­­therapie, Hör­­­therapie oder Schluck­­­therapie steht grundsätzlich der Kontakt mit einem Arzt. Folgende Ärzte können für Sie bzw. Ihre Störung zuständig sein:

  • Kinderärzte (Sprech­­therapie und Sprach­­therapie)
  • Phoniater und Pädaudiologe (Sprach­­therapie, Sprech­­therapie und Stimm­­therapie)
  • HNO-Ärzte (Sprach­­therapie, Sprech­­therapie und Stimm­­therapie oder Hör­­therapie)
  • Neurologen (Sprech­­therapie, Sprach­­therapie und Schluck­­therapie)
  • Hausärzte (Sprech­­therapie, Sprach­­therapie und Schluck­­therapie)
  • Kieferorthopäden/Zahnärzte (Myofunktionelle Therapie)
  • Ambulanz der Uniklinik (HNO/Phoniatrie)

Nach einer Untersuchung kann der jeweilige Arzt eine Verordnung bzw. ein Rezept für die Stimm­­­therapie, Sprech­­­therapie, Sprach­­­therapie, Schluck­­­therapie und/oder Hör­­­therapie ausstellen.

Hat der behandelnde Arzt einen Hausbesuch verordnet, kommen wir auch zu Ihnen nach Hause oder in die entsprechende Pflegeeinrichtung.

Stimmtherapie

Sind Sie öfter heiser? Ermüdet Ihre Stimme oder die Ihres Kindes schnell? Müssen Sie sich oft räuspern? Hat sich Ihre Stimmlage geändert? Ist Ihr Tonumfang eingeschränkter als sonst? Werden bzw. sind Sie kurzatmig beim Sprechen oder Singen? Wird Ihre Stimme leiser oder bleibt die Stimme weg?

Dies können Symptome für eine Stimmstörung sein. Vor einer Stimmtherapie steht der Kontakt mit einem Phoniater oder HNO-Arzt. Nach einer Untersuchung kann der Phoniater oder HNO-Arzt ggf. eine Verordnung oder ein Rezept für die Stimmtherapie ausstellen.

Sprechtherapie

Wird beim Sprechen Ihres Kindes aus einem Korb ein Torb, lässt es Laute weg, werden Laute hinzugefügt (Dyslalie: Es muss nicht immer eine Störung sein, doch mit dem ca. 6. Lebensjahr sollte die Sprachentwicklung eines Kindes abgeschlossen sein)? Lispelt Ihr Kind, tritt ein Stottern/Poltern (Redeflussstörung) nach dem ca. fünften Lebensjahr auf.

Hatten Sie einen Schlaganfall und die Worte kommen nicht so aus dem Mund, wie Sie es wollen (Dysarthrie, Dysarthrophonie, Sprechapraxie)? Haben Sie z.B. Parkinson, Chorea Huntington, ein Schädel-Hirntrauma oder eine andere neurologische Erkrankung? Liegt eine Rhinophonie vor? Dies sind einige Symptome und Grunderkrankungen, bei denen eine Sprechtherapie indiziert ist/wäre.

Sprachtherapie

Sprachstörungen werden unterschieden nach Störungen der Sprache und des Sprechens – vor Abschluss der Sprachentwicklung (bei Kindern) oder nach Abschluss der Sprachentwicklung (bei Kindern nach dem ca. 6. Lebensjahr, Jugendlichen und Erwachsenen).

Wenn Ihr Kind öfter auf sprachliche Aufforderungen nicht entsprechend reagiert, muss es nicht daran liegen, dass es keine Lust hat, sondern es ist sehr gut möglich, dass das Wort- oder Satzverständnis (Semantik- oder Syntaxverständnis) gestört ist. Ist der aktive oder passive Wortschatz nicht altersgemäß? Ist der Satzbau und/oder die Beugung (Flexion) der Verben (Grammatik) nicht altersgemäß? Hat das Kind Schwierigkeiten bei der Unterscheidung (Diskrimination) von Lauten oder Lautverbindungen?

Reagiert ein Kind, Jugendlicher oder Erwachsener mit Erschöpfung oder Aggressivität in der Schule oder Beruf, kann die auditive Wahrnehmung oder Verarbeitung gestört sein (AVWS bzw. auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung).

Darüber hinaus kann auch nach einem Schlaganfall eine Sprachstörung (Aphasie) auftreten, so dass das Sprachverständnis (rezeptiv) und/oder die Sprachproduktion (expressiv) gestört ist/sind. Mehr

Schlucktherapie

Die häufigste Ursache für eine Schluckstörung sind neurologische Grunderkrankungen, wie z.B. Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose.

Ebenso können Schluckstörungen auch nach einem Schädel-Hirntrauma (Unfallfolgen), bei Demenz oder bei psychogenen Störungen auftreten.

Für weitere Informationen rufen Sie gerne an.

Mehr zu den einzelnen Themen finden Sie außerdem auch beim Deutschen Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen Lehrervereinigung Schlaffhorst-Andersen e. V.

Wer trägt die Kosten der Therapie?

In der Regel übernimmt die Bezahlung der Therapie Ihre Krankenkasse. Wenn Sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, werden die Kosten direkt mit der Krankenkasse abgerechnet. Ab dem 18. Lebensjahr muss ein Eigenanteil (10%) und eine Verordnungsgebühr von 10 € über die Praxis an die Krankenkasse gezahlt werden.

Sind Sie über eine private Krankenkasse versichert, schließen Sie eine Kostenvereinbarung mit der Praxis Frank Franzke ab. Dies gilt auch, wenn Sie beihilfeberechtigt sind.

Die Atemtherapie nach Schlaffhorst-Andersen wird auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung angeboten. Die Bezahlung erfolgt dort grundsätzlich durch die private Krankenversicherung (PKV) oder privat.