Methoden 2017-07-03T18:19:59+00:00

Gezielte Arbeitsweise für
dauerhaft bessere Funktion

Im Kern arbeitet die Praxis Frank Franzke nach der ganzheitlichen Methode von Schlaffhorst-Andersen. Dazu kommen weitere Konzepte zum Einsatz.

Atem-, Stimm- und Sprechtherapie nach Schlaffhorst-Andersen

Die Atemtherapie, Stimmtherapie und Sprechtherapie nach der Methode von Schlaffhorst-Andersen geht auf die Gesangs- und Atempädagoginnen Clara Schlaffhorst (1863-1945) und Hedwig Andersen (1866-1957) zurück. Für sie war es grundlegend, dass der Mensch sowohl in der Medizin als auch in der Pädagogik als Ganzes zu sehen ist. Ziel dieser Therapie ist es, die Symptome der gestörten Funktionen von Stimme, Sprache, Sprechen, Schlucken und Hören nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft zu ergründen und zu beheben. Ebenso soll die stimmliche und sprachliche Ausdruckskraft verbessert und erhalten werden.

Aus dem Engagement von Schlaffhorst-Andersen heraus hat sich auch der heutige Beruf des staatlich geprüften und von den Krankenkassen zugelassenen Atem-, Sprech- und Stimmlehrers entwickelt. Das Konzept von Schlaffhorst-Andersen basiert auf den Wechselwirkungen seelisch-körperlicher Vorgänge. Atmung, Haltung, Bewegung, Stimme, Sprechen und Sprache sind danach ein Spiegel dessen. Mehr

Die wichtigsten weiteren Methoden im Überblick

Übersetzt bedeutet Logopädie Sprecherziehung und ist ein eingeführter Begriff für die medizinische Sprachheilkunde. Heute bezeichnet man gemeinhin mit Logopädie die Fachdisziplin, die Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung zum Gegenstand hat. Mehr
Bei VOX NOTA wird Software eingesetzt, die die Stimme aufnimmt. Das heißt, unmittelbar nach der Aufnahme können die Ohren hören und die Augen sehen, wie sich die Stimme verhalten hat. Dieses Konzept kommt in der Medizin bei Atem-, Stimm-, Sprech-, Sprach- und Hörstörungen zum Tragen und in der Pädagogik bei Stimmbildung und Sprecherziehung. Mehr
Die Abkürzung PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation“. Ziel ist, die Leistung der Nerven und Muskeln durch Stimulation der Propriozeptoren (Gelenk- und Muskelrezeptoren) zu verbessern. Dieses Konzept wird z.B. bei Gesichtslähmungen eingesetzt. Dabei setzt der Therapeut bestimmte Reize, um die Nerven zu stimulieren, z.B. thermisch (Eisstimulation) oder taktil (Berührung). Mehr
Als Audiva® bezeichnet man ein gezieltes Hörwahrnehmungstraining mit extra dafür entwickelten Inhalten bzw. Geräten der Firma Audiva, z.B. mittels ausgesuchter Musik, Naturklängen und Sprecherstimmen. Das Konzept entstand in Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten, Wissenschaftlern und Erziehern. Mehr
MODAK® ist eine spezielle von Dr. Luise Lutz entwickelte Methode zur Modalitätenaktivierung (Aktivierung von Sprechen, Verstehen, Lesen, Schreiben) und bei allen Schweregraden einer Aphasie einsetzbar, also bei einer erworbenen Störung der Sprache aufgrund einer Läsion (Schädigung) in der dominanten, meist der linken, Hemisphäre des Gehirns. Mehr
Stottern lässt sich sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen behandeln. Um den Redefluss nachhaltig zu verbessern, gibt es zahlreiche Ansatzmöglichkeiten. Deshalb schauen wir immer individuell, welches Konzept für den jeweiligen Patienten am besten passt. Dabei setzen wir insbesondere die Methoden nach Schlaffhorst-Andersen, van Riper (Stottermodifikation) oder Katz-Bernstein ein. Mehr
Die myofunktionelle Therapie (MFT) hat die Überwindung einer muskulären Bewegungsstörung und Muskelspannungsstörung im Mund-/Gesichtsbereich zum Ziel, z.B. bei einer Kieferregulierung. Zwei effektive Übungsprogramme, die bei neurologischen oder funktionellen Schluckstörungen zum Einsatz kommen, sind z.B. eine Therapie nach Padovan oder Kittel. Diese können nach der Vermittlung des Wissens dann auch regelmäßig zu Hause angewandt werden. Mehr
Die zunehmende Unbeweglichkeit der Muskeln bei Parkinson betrifft leider nicht nur große Muskeln, sondern auch kleinere wie die von Stimmlippen, Kehlkopf und Gesicht. Dadurch kann es zu Störungen in der Stimmbildung kommen. Die Parkinson-Therapie nach Schlaffhorst-Andersen hilft, über die Qualität der Ausatmung bewusst an der Stimm- und Sprechqualität zu arbeiten und somit Lautstärke, Artikulation und Mimik zu verbessern. Mehr
Die psycholinguistisch orientierte Phonologie Therapie (POPT) ist ein Therapieverfahren für phonologische Störungen bei Kindern. Das Verfahren basiert auf dem Sprachproduktionsmodell nach Stackhouse & Wells (1997), das von Anette Fox 2005 für das deutsche Sprachsystem entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht die Kontrastierung aller vom Prozess betroffenen Ziel- und Ersatzlaute und deren Visualisierung durch Lautsymbolbilder. Mehr
Die Akzentmethode® wird zur Behandlung und Prävention von Stimmstörungen der Sprechstimme eingesetzt. Sie ist eine Methode, bei der die Teilfunktionen des Sprechens (Atmung,Stimmgebung und Artikulation) zusammen mit Körperbewegungen geübt werden. Der Patient führt die Übungen gemeinsam mit dem Therapeuten durch, der diese teilweise durch den Einsatz einer Trommel zur Vorgabe einfacher Rhythmen unterstützt. Auch Entspannungsübungen sind Teil dieser Methode, die sowohl die Stimmqualität als auch die Artikulation und damit die Verständlichkeit des Patienten verbessert.

Die Akzentmethode® wurde von dem dänischen Prof. Svend Smith (Phonetiker) ab 1935 entwickelt und in den 70er und 80er Jahren in Zusammenarbeit mit Kirsten Thyme-Frokjaer verfeinert und vollendet. Mehr